Basistechnologien für die Fusion – auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk
FUSKI
KI für Fusionstechnik
Motivation
Fusionsreaktoren, insbesondere Stelleratoren, sind hochkomplexe technische Anlagen, in denen ebenso komplexe physikalische Prozesse stattfinden, wie beispielsweise die Wechselwirkung zwischen Magnetfeld und Fusionsplasma. Diese Wechselwirkung modellieren bzw. zu simulieren zu können ist entscheidend, um stabile Fusionsreaktionen zu ermöglichen.
Ziele und Vorgehen
Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer umfassenden Simulationsplattform für die Konstruktion spezifischer Komponenten von Stellaratoranlagen, wie Magneten, Neutronenabschirmung, sowie Erste-Wand-Komponenten. Diese Plattform wird die neuesten Fortschritte in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und datengestützte Methoden nutzen, einschließlich Geometrieparametrisierungen, effizienter Ersatzmodellierung und Unsicherheitsquantifizierung. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt auf der nahtlosen Integration wissenschaftlicher Simulationen zur Optimierung der Plasmagrenzfläche mit Engineering-Simulationen für kritische Kraftwerkskomponenten. Zum Einsatz kommen dabei modernen Geometric-Machine-Learning Methoden, die Geometrieanalysen und -optimierungen ermöglichen.
Innovation und Perspektiven
Dieser beschleunigte Simulationsansatz wird unser Verständnis der Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Subsystemen in einem Fusionsreaktor verbessern und uns der Realisierung eines funktionalen Fusionskraftwerks näherbringen. Kernergebnisse, neben der Entwicklung von fortschrittlichen KI und Berechnungswerkzeugen, werden die oben genannten Subkomponenten für die Hardware-Prototypentwicklung. Diese Entwicklung stärk die deutsche Technologieexpertise und liefert fortschrittliche KI-Werkzeuge, die in anderen Schlüsselindustrien wie Luft- und Raumfahrt, Feinmechanik und der Automobilindustrie anwendbar sind.
Pressekativitäten der Projektpartner
PROJEKTDETAILS
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 31.12.2027
Projektvolumen: 8,5 Mio. Euro (zu 77 % durch das BMBF gefördert)
Projektvolumen: 8,5 Mio. Euro (zu 77 % durch das BMBF gefördert)
PROJEKTKOORDINATION
Dr. Lucio Milanese
Proxima Fusion GmbH
Mühldorfstraße 8
81671 München
✉ milanese@proximafusion.com
Proxima Fusion GmbH
Mühldorfstraße 8
81671 München
✉ milanese@proximafusion.com
PROJEKTPARTNER
Proxima Fusion GmbH
München
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Bonn
Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich
Technische Universität München
München
München
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Bonn
Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich
Technische Universität München
München