Basistechnologien für die Fusion – auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk
SyrVBreTT
Synergie-Verbund Brennstoffkreislauf und Tritium Technologien
Motivation
Derzeit ist die Fusionsreaktion der Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zu Helium der vielversprechendste Weg zu einem technisch realisierbaren Fusionskraftwerk. Alle für die Prozessierung von Deuterium und Tritium benötigten Systeme bezeichnet man als Brennstoffkreislauf. Aktuell gibt es hierfür noch kein detailliert ausgearbeitetes Konzept (eine Kombination aus verfahrenstechnischen Prozessschritten und technischen Komponenten) die es erlauben würden einen solchen Brennstoffkreislauf für einen Fusionsreaktor aufzubauen, obwohl der Brennstoffkreislauf essentiell für die Funktion des Reaktors ist. Auch existiert keine Anlage, die das Validieren dieses auf überwiegend neuartigen Technologien beruhenden Brennstoffkreislaufs erlauben würde.
Ziele und Vorgehen
Das Verbundvorhaben SyrVBreTT (Synergie-Verbund Brennstoffkreislauf und Tritium Technologien) hat zum Ziel zur Lösung von zentralen technischen Herausforderungen im Tritiumbrennstoffkreislauf beizutragen. Hierfür soll zunächst eine Brennstoffkreislauf-Konzeptentwicklung durchgeführt und eine vollumfängliche Beschreibung dieses Brennstoffkreislaufs mit modernen Simulationsmethoden durchgeführt werden. Brennstoffkreislauftechnologien mit geringem Reifegrad sollen bis hin zum Status eines Demonstrators entwickelt und unter Tritium erprobt werden. Auch die für die Instrumentierung und Lizensierung des Reaktors bzw. des Brennstoffkreislaufs benötigten Analytiken und deren Zusammenspiel sollen betrachtet werden. Schlussendlich soll eine Anlage vorgeschlagen werden, die eine Validierung aller relevanten Komponenten und Codes für den Brennstoffkreislauf eines prototypischen Fusionskraftwerks auf Stellaratorbasis ermöglicht.
Innovation und Perspektiven
Dieses Projekt wird den gesamten Brennstoffkreislauf sowie zentrale Schlüsselkomponenten für ein Fusionskraftwerk weiterentwickeln und validieren, um so Risiken gezielt abzubauen. Somit stehen nach Projektabschluss alle notwendigen Informationen und Komponenten zur Verfügung um eine Brennstoffkreislauf-Testanlage für die integrierte Validierung des gesamten, kontinuierlichen Brennstoffkreislaufs umzusetzen. Dies bietet eine Perspektive für weitere Entwicklungen und Innovationen in Deutschland nach Projektabschluss.
Presseaktivitäten der Verbundpartner
PROJEKTDETAILS
Projektlaufzeit: 01.10.2024 - 30.09.2027
Projektvolumen: 26 Mio. Euro (zu 66,3 % durch das BMBF gefördert)
Projektvolumen: 26 Mio. Euro (zu 66,3 % durch das BMBF gefördert)
PROJEKTKOORDINATION
Herr Dr.-Ing. Thomas Giegerich
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
✉ thomas.giegerich@kit.edu
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
✉ thomas.giegerich@kit.edu
PROJEKTPARTNER
Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich
Gauss Fusion GmbH
Garching bei München
Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Eggenstein-Leopoldshafen
Kyoto Fusioneering Europe GmbH
Karlsruhe
Universität Stuttgart
Stuttgart
Jülich
Gauss Fusion GmbH
Garching bei München
Forschungszentrum Jülich GmbH
Jülich
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Eggenstein-Leopoldshafen
Kyoto Fusioneering Europe GmbH
Karlsruhe
Universität Stuttgart
Stuttgart