Pilotprojekt
ReFus
Pilotvorhaben zur Regulatorik von Fusionsanlagen
Motivation
Aktuelle Entwicklungen zeigen das Potential, den in den nächsten Jahrzehnten stark anwachsenden weltweiten Energiebedarf u.a. mit Fusionsenergie befriedigen zu können. Um tragfähige Konzepte für Fusionskraftwerke auf den Markt bringen zu können, bedarf es neben weiterer Forschung und Entwicklung einen regulatorischen Rahmen, der erst noch geschaffen werden muss.
Ziele und Vorgehen
Es werden der Status Quo und Lücken zur technischen und rechtlichen regulatorischen Situation für Fusionskraftwerke analysiert.
Anhand einer Analyse der Industriebedarfe und des geltenden Rechts werden Möglichkeiten zur Einbindung von Fusionskraftwerken in die bestehende Gesetzessystematik, insbesondere des Strahlenschutzrechts, oder zur Entwicklung eines eigenen Regulierungsregimes ermittelt.
Es wird ein Konzept zum Aufbau eines technischen Regelwerks entwickelt. Hierbei fließen neben grundlegenden technischen Eigenschaften von Fusionsanlagenkonzepten, Methoden aus dem Strahlenschutz und der Kernspalttechnik sowie Besonderheiten der Entsorgung und Nichtverbreitung auch nationale und internationale Erfahrungen ein, deren Anwendbarkeit u.a. auf Basis des erwartenden Gefährdungspotentials und ihrer praktischen Umsetzbarkeit (z.B. Verfügbarkeit und Anforderungen an Simulationscodes) untersucht wird.
Anhand einer Analyse der Industriebedarfe und des geltenden Rechts werden Möglichkeiten zur Einbindung von Fusionskraftwerken in die bestehende Gesetzessystematik, insbesondere des Strahlenschutzrechts, oder zur Entwicklung eines eigenen Regulierungsregimes ermittelt.
Es wird ein Konzept zum Aufbau eines technischen Regelwerks entwickelt. Hierbei fließen neben grundlegenden technischen Eigenschaften von Fusionsanlagenkonzepten, Methoden aus dem Strahlenschutz und der Kernspalttechnik sowie Besonderheiten der Entsorgung und Nichtverbreitung auch nationale und internationale Erfahrungen ein, deren Anwendbarkeit u.a. auf Basis des erwartenden Gefährdungspotentials und ihrer praktischen Umsetzbarkeit (z.B. Verfügbarkeit und Anforderungen an Simulationscodes) untersucht wird.
Innovation und Perspektiven
Die Ergebnisse stellen den ersten Schritt zur Einbindung von kommerziellen Fusionskraftwerken in die anzuwendende Gesetzeslandschaft dar. Außerdem erfolgt ein erster Schritt für ein technisches Regelwerk, das mit der Entwicklung der Fusionskraftwerke dann stetig mitwachsen kann. Lücken werden identifiziert, die parallel zur weiteren Detailplanung von Fusionsanlagen geschlossen werden müssen.
Presseaktivitäten der Verbundpartner
PROJEKTDETAILS
Projektlaufzeit: 01.01.2025 - 30.06.2026
Projektvolumen: 1 Mio. € (zu 94,3% durch das BMBF gefördert)
Projektvolumen: 1 Mio. € (zu 94,3% durch das BMBF gefördert)
PROJEKTKOORDINATION
Dr. Manuela Jopen
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH
Schwertnergasse 1
50667 Köln
✉ manuela.jopen@grs.de
Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH
Schwertnergasse 1
50667 Köln
✉ manuela.jopen@grs.de
PROJEKTPARTNER
Focused Energy
Darmstadt
Marvel Fusion
München
Proxima Fusion GmbH
München
Framatome GmbH
Erlangen
Gauss Fusion
Garching bei München
Siemens Energy
München
Bilfinger Nuclear & Energy Transition GmbH
Oberhausen
Commonwealth Fusion Systems
Fort Devens, Massachusetts, US
Darmstadt
Marvel Fusion
München
Proxima Fusion GmbH
München
Framatome GmbH
Erlangen
Gauss Fusion
Garching bei München
Siemens Energy
München
Bilfinger Nuclear & Energy Transition GmbH
Oberhausen
Commonwealth Fusion Systems
Fort Devens, Massachusetts, US